Nahostgipfel eröffnet
WASHINGTON (inn) - Israelis und Palästinenser sind trotz großer Hindernisse bereit für einen dauerhaften Frieden. Dies betonten der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu und der palästinensische Präsident Mahmud Abbas am Donnerstag bei den ersten direkten Verhandlungen seit zwei Jahren in Washington.
Symposion: Hat Israel ein Recht auf das Land?
Die biblische Landverheißung liefert keine Argumente für eine christliche Unterstützung des heutigen Staates Israel. Diese Ansicht vertrat der Berliner Theologieprofessor Notger Slenczka beim 1. Symposion des Institutes für Israelogie in Gießen. Bei Referenten und Teilnehmern stieß er damit auf Gegenwind.
Al-Quds-Tag: Ahmadinedschad gegen Friedensgespräche
TEHERAN (inn) - Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat die israelisch-palästinensischen Verhandlungen in Washington kritisiert. Die Gespräche sollten dem "zionistischen Regime" eine Ausrede geben, um Palästinenser anzugreifen, sagte er am Freitag anlässlich des "Al-Quds-Tages" in Teheran. Dies berichtet die Zeitung "Jediot Aharonot" unter Berufung auf die iranische Nachrichtenagentur IRNA.
Religiöse Israelis fahren weniger Auto
JERUSALEM (inn) - Drei Wochen im Jahr verbringt ein israelischer Autofahrer im Durchschnitt in seinem Fahrzeug. Dies geht aus einer Studie hervor, in der 500 Israelis zu ihrem Lauf- und Fahrverhalten befragt wurden.
Palästinensergruppen gemeinsam gegen Israel
GAZA (inn) - Die Hamas hat eine neue Angriffswelle gegen Israel angedroht. Zu diesem Zweck würden sich 13 Palästinensergruppen zusammenschließen, teilten führende Vertreter der radikal-islamischen Organisation am Donnerstag in Gaza mit.
Bestgehütetes biblisches Geheimnis gelüftet
RAMAT GAN (inn) - Israelische Forscher der Abteilung für Land-Israel-Studien und Archäologie der Bar Ilan Universität in Ramat Gan haben nach dreijähriger Forschungsarbeit das bestgehütete Geheimnis aus biblischer Zeit gelüftet. Auf alten Terrassen im botanischen Garten von Ein Gedi am Toten Meer züchteten sie jene Pflanze, aus der das biblische Parfum "Afarsemon" hergestellt wurde.
Fußball: Israel schlägt Malta durch Hattrick von Benayoun
RAMAT GAN (inn) - Mit drei beeindruckenden Treffern hat der israelische Fußballer Yossi Benayoun sein Nationalteam zum 3:1- Sieg gegen Malta geführt. Das war Israels erstes Qualifikationsspiel für die Europameisterschaft 2012. Nach dem gelungenen Auftakt warten nun schwerere Gegner auf Israel.
Papst empfängt Peres
CASTEL GANDOLFO (inn) - Papst Benedikt XVI. hat Israel Unterstützung für die Befreiung des entführten Soldaten Gilad Schalit zugesichert. Am Donnerstag empfing er Staatspräsident Schimon Peres in seiner Sommerresidenz im italienischen Castel Gandolfo.
Arbeitslosigkeit sinkt weiter
JERUSALEM (inn) - Die Arbeitslosigkeit in Israel ist im zweiten Quartal dieses Jahres von 7 Prozent auf 6,2 Prozent zurückgegangen. Somit lag die Zahl der Arbeitslosen Ende Juni bei 191.000. Das sind 26.000 Arbeitssuchende weniger als Anfang 2010. Dies teilte das israelische Zentralamt für Statistik jetzt mit.
Palästinensischer Protest gegen Friedensgespräche
GAZA / RAMALLAH (inn) - Hamas-Führer Mahmud al-Sahar hat am Mittwoch im Gazastreifen die Aufnahme der Friedensverhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern scharf kritisiert. Er lehnte jeden Kompromiss mit Israel ab und rief zur Fortsetzung des bewaffneten Widerstandes auf. Auch im Westjordanland gab es Proteste gegen die Friedensgespräche. Hunderte Palästinenser gingen deswegen in Ramallah auf die Straße und demonstrierten.
Russischer Top-Spion in Syrien ermordet?
MOSKAU / DAMASKUS (inn) - Major-General Yuri Ivanov, zweiter Mann des Militärischen Abschirmdienstes Russlands, wurde in Syrien ermordet oder ist beim Schwimmen vor einem Monat eines "natürlichen Todes" gestorben. Die halbverweste Leiche des 52-Jährigen wurde von türkischen Fischern entdeckt, am vergangenen Wochenende identifiziert und nach Russland ausgeflogen. Ivanov wurde in Moskau heimlich begraben. Das berichten arabische, russische und andere internationale Medien.
Auftakt für neue Friedensgespräche in Washington
WASHINGTON (inn) - Vor Beginn der direkten Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern hat US-Präsident Barack Obama beide Seiten dazu aufgerufen, die Chance auf Frieden zu nutzen. Eine solche Gelegenheit werde so schnell nicht wiederkommen. Die Konfliktparteien könnten es sich nicht leisten, die Möglichkeit zu vergeben, warnte der US-Präsident am Mittwoch in Washington.
Peres empfängt Ehepaar Schalit
JERUSALEM (inn) - Die Eltern des entführten Soldaten Gilad Schalit sind am Mittwoch mit Israels Staatspräsident Schimon Peres zusammengetroffen. Dieser bekundete seine Wertschätzung für die Kampagne zur Freilassung der Geisel. Schalit wird seit über vier Jahren im Gazastreifen festgehalten.
Zwei Israelis bei Schussattentat verletzt
RAMALLAH (inn) - Die bevorstehenden Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern wurden am Mittwochabend erneut von einem Attentat überschattet: Palästinenser feuerten im Westjordanland mehrere Schüsse auf ein israelisches Fahrzeug ab. Dabei wurden zwei Israelis verletzt.
Kommentar: Barak will Teile Jerusalems aufgeben
JERUSALEM (inn) - Der israelische Vizepremier und Verteidigungsminister Ehud Barak hat in einem Zeitungsinterview seine Vision einer Zweistaatenlösung und einer teilweisen Aufgabe Jerusalems dargestellt. Schon werden diese Äußerungen als Schritt in Richtung Palästinenser dargestellt. Doch der Innenpolitiker Barak redet lediglich von der Chance, seinen Premierminister Benjamin Netanjahu von einem "Schamir in einen Begin" zu verwandeln, also von einem Verweigerer jeglicher Abkommen in jenen Friedenspolitiker, der den Sinai geräumt und mit Ägypten Frieden geschlossen hat.
UNO: Anschlag sollte Friedensgespräche unterminieren
NEW YORK (inn) - UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon hat den palästinensischen Anschlag mit vier Todesopfern am Mittwoch verurteilt. Die Attentäter hätten die bevorstehenden Friedensgespräche in Washington torpedieren wollen.
Hamas-Terroristen erschießen vier Israelis
HEBRON (inn) - Palästinensische Terroristen haben am Dienstagabend nahe der israelischen Ortschaft Kirijat Arba bei Hebron im Westjordanland vier Israelis erschossen. Zu dem Anschlag bekannte sich die radikal-islamische Hamas. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu erfuhr noch während seines Fluges nach Washington von dem Attentat.









