Nachrichten der Woche
Israelnetznachrichten vom 03.02.2012
Chamenei bezeichnet Israel als "Krebsgeschwür"
TEHERAN / BERLIN (inn) - Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) hat Israel vor einem Militärschlag gegen den Iran gewarnt. Unterdessen "versprach" mit Ajatollah Ali Chamenei einer der religiösen Führer des Iran, dass die Bevölkerung bald das israelische "Krebsgeschwür" des zionistischen Regimes loswerden würde.
Schmackhafter Frieden
Im Tel Aviver Herodes Hotel hat ein internationales Gipfeltreffen der Chefs aller Chefs stattgefunden. Vertreten waren der Kreml, der Palais d'Elysée, das Bundeskanzleramt, das Weiße Haus und Monacos Prinzenpalast. Aber nicht Sarkozy, Merkel, Obama, Albert und Medwedew waren erschienen, den Nahostfrieden gemeinsam mit Israelis und Palästinensern schmackhaft zu machen, sondern die Chefköche der Mächtigsten dieser Welt.
Israel Mitglied im UN-Entwicklungsprogramm
NEW YORK (inn) - Israel ist am Donnerstag offiziell in das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) aufgenommen worden. Der stellvertretende Vorsitzende der israelischen Gesandtschaft bei der UNO, Haim Waxman, sprach von einem historischen Schritt.
Drei Angeklagte wegen Mord an christlichem Gemeindeleiter
JAFFA (inn) - Vier Wochen nach dem Mord am Leiter der orthodoxen Gemeinde in Jaffa ist beim Bezirksgericht Tel Aviv Anklage gegen drei Verdächtige erhoben worden. Anlass für die Tat war demnach ein Rechtsstreit um eine Wohnung. Der christliche Gemeindeleiter, Gabriel Kadis, war während des orthodoxen Weihnachtsfestes bei einer Prozession erstochen worden.
Westerwelle trifft Barak
JERUSALEM (inn) - Israel sieht derzeit keinen Grund für eine Diskussion über einen Militärschlag gegen den Iran. "Ich glaube, dass es immer noch die Zeit für Diplomatie und Sanktionen ist", sagte Verteidigungsminister Ehud Barak am Donnerstag vor einem Treffen mit Bundesaußenminister Guido Westerwelle in Tel Aviv. Gleichzeitig betonte er, dass weiterhin alle Optionen auf dem Tisch seien.
Ban im Gazastreifen mit Schuhen beworfen
GAZA (inn) - Einen ungemütlichen Empfang haben palästinensische Demonstranten dem UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon im Gazastreifen bereitet: Sie bewarfen seinen Konvoi am Eres-Grenzübergang mit Steinen und Schuhen. Dabei wurde niemand verletzt. Die Hamas-Sicherheitskräfte sorgten dafür, dass die Fahrzeuge ihren Weg ungehindert fortsetzen konnten.
Palästinenser geleiten Soldaten sicher aus Ortschaft
RAMALLAH (inn) - Ein israelischer Soldat hat am Mittwoch bei einer Routinekontrolle in dem palästinensischen Dorf Budrus bei Ramallah seine Einheit verloren. Allerdings nahm der Vorfall für den jungen Mann ein gutes Ende: Mehrere Bewohner geleiteten ihn sicher aus der Ortschaft.
Westerwelle trifft Abbas und Fajjad
RAMALLAH (inn) - Deutschland hat den diplomatischen Status der Palästinenser aufgewertet. Der Bundesaußenminister Guido Westerwelle gab am Mittwoch bei seinem Besuch in Ramallah bekannt, dass die Generaldelegation in Berlin rückwirkend zum 1. Januar als diplomatische Mission geführt wird, was eine Stufe unter einer Botschaft ist. Westerwelle traf den palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas und den Premierminister im Westjordanland, Salam Fajjad.
Ban fordert Fortsetzung von Nahost-Gesprächen
JERUSALEM / RAMALLAH (inn) - UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon hat Israels Premierminister Benjamin Netanjahu am Mittwoch in Jerusalem für dessen Friedenswillen gelobt. Gleichzeitig kritisierte er den israelischen Siedlungsbau.
Westerwelle verspricht Finanzierung für Holocaustgedenkstätte
JERUSALEM (inn) - Deutschland hat der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem erstmals langfristige finanzielle Hilfe zugesichert. Zehn Millionen Euro sollen im nächsten Jahrzehnt für die Archivierung und Erschließung von Dokumenten sowie für pädagogische Zwecke verwendet werden.
Israelische Zivilverwaltung rettet palästinensisches Baby
BETHLEHEM / JERUSALEM (inn) - Israelische Sicherheitskräfte haben ein zu früh geborenes palästinensisches Baby gerettet. Sie brachten das Frühchen in ein israelisches Krankenhaus und übernahmen sämtliche Kosten für die Behandlung.
Israelis siegen bei Bäcker-WM
RIMINI (inn) - Ein Team aus Israel hat bei der Bäcker-Weltmeisterschaft im italienischen Rimini den ersten Platz belegt. Es konnte sich knapp gegen die Bäcker aus Deutschland durchsetzen.
Schneesturm und Regenrekord
JERUSALEM (inn) - Sturm und Regen halten die Israelis in diesen Tagen in Atem. Im Januar wurde mit teilweise 27 Niederschlagstagen ein 65 Jahre alter Rekord gebrochen. Auf dem Hermon mussten die Skipisten wegen Schneestürmen geschlossen werden.
"Archäologischer Bezirk" im Aufbau
JERUSALEM (inn) - Die israelische Altertumsbehörde hat die Errichtung eines "archäologischen Bezirks" in Jerusalem in Auftrag gegeben. Auf dem Museumshügel zwischen dem Israel-Museum und dem Bibelland-Museum soll ein archäologischer Komplex auf 35.000 Quadratmetern entstehen. Nach Angaben der Altertumsbehörde handle es sich um das größte Bauprojekt dieses Jahrzehnts in Jerusalem.
Bibi als Likud-Vorsitzender wiedergewählt
JERUSALEM (inn) - Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu ist mit einer Mehrheit von circa 75 Prozent als Vorsitzender der Likud-Partei im Amt bestätigt worden. Damit setzte er sich gegen seinen einzigen Kontrahenten Mosche Feiglin durch.
Schalit-Austausch: Entlassener Palästinenser erneut verhaftet
JERUSALEM (inn) - Die israelische Armee hat am Dienstagmorgen einen Palästinenser verhaftet, der im Rahmen des Schalit-Austausches vor mehr als drei Monaten aus israelischer Haft entlassen worden war. Das Hamas-Mitglied soll erneut in Terror-Aktivitäten verwickelt sein.
Ban fordert von Israel "Gesten" für Palästinenser
AMMAN (inn) - UN-Generalstabschef Ban Ki-Moon hat die israelische Regierung am Dienstag dazu aufgefordert, "Gesten des guten Willens" gegenüber den Palästinensern zu erbringen. Der UN-Chef machte die Äußerungen nach einem Treffen mit Jordaniens König Abdullah II. in Amman.










